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05. März 2017

FPÖ-Fürnkranz: Lastenfahrrad-Werbung der Stadt Wien ermutigt zum Gesetzesbruch

Auf dem Werbefoto für Lastenfahrräder fahren Kinder ohne Helm

„Völlig unverfroren und verantwortungslos“ nennt der freiheitliche Gemeinderat LAbg. Georg Fürnkranz die Werbung, mit der die Mobilitätsagentur der Stadt Wien  für die Logistikkonferenz am 20.3. in Wien werben. Es geht um die seit heute mit bis zu 3.000 Euro geförderten Lastenfahrräder, mit denen die rot-grüne Stadtregierung den Güterverkehr in der Stadt um 25 % verringern will. „Abgesehen davon, dass dieser Wunsch eine Birkenstock-Fantasie darstellt, wirbt die Stadt dann auch noch mit lachenden Kindern anstatt von Gütern in den betreffenden Lastenfahrädern“, so Fürnkranz. Er kritisiert, dass die Kinder auf dem Foto völlig ungesichert und noch dazu ohne Helm in dem Gepäcksraum sitzen und befürchtet Vorbildwirkung „Bei einem Budget von 13 Millionen Euro sollte die Mobilitätsagentur eigentlich nicht nur über die Rechte, sondern auch über die Pflichten von Radfahrern Bescheid wissen oder sich zumindest erkundigen. Fakt ist: Kinder unter 12 Jahren sind – egal wo sie sich auf dem Rad befinden – nach §68/6 StVO sturzhelmpflichtig“, so Fürnkranz.

Der Förderung derartiger Räder mit einem Volumen von 200.000 Euro Steuergeld hat die FPÖ Wien nicht zugestimmt. Der FPÖ-Antrag nach einer Nummernpflicht für kommerzielle Fahrräder, einer Sonderregelung für breite Lastenräder auf Radwegen gegen die Einbahn sowie deren Benutzung der Fußgängerzonen wurde von SPÖ, Grünen und ÖVP abgelehnt. 

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