Skip to main content
28. Juli 2020

FP-Platt/Tschank: „ÖVP-Bezirksvorsteher Figl wandelt auf rot-grünen Spuren!“

Das Konzept der komplett autofreien Inneren Stadt lässt die Wogen hochgehen

„Während sich Figls Bundes-ÖVP damit rühmt, ab Dienstag die Grenzen zu 31 Ländern wieder zu öffnen um in den Sommermonaten unsere Reisefreiheit zu garantieren, liegt die Sache bei unserem Bezirksvorsteher Figl doch ein wenig anders. Von dem Wunsch nach Reisefreiheit hält dieser nämlich recht wenig. Ganz Wien und ganz Österreich ist es diese Woche wieder erlaubt, auch in andere Länder zu reisen, doch es gibt einen Ort, wo wir alle nicht hinfahren dürfen - nämlich in unseren ersten Wiener Gemeindebezirk, in die Innere Stadt! Und das beinhaltet nicht nur Außenstehende sondern genauso Angestellte, Arbeiter, (Familien-)Besuche und natürlich auch Touristen“, mokiert sich der Klubobmann der FPÖ Inneren Stadt, Markus Platt über die rot-grün-schwarzen Pläne, die Innere Stadt mit Ende Juni komplett autofrei gestalten zu wollen.

„Es ist eine Unzumutbarkeit wie unser Herr Bezirksvorsteher hier agiert“, so Platt weiter. „Unser Bezirk ist nicht nur Wohnbezirk, sondern auch Freizeit-, Kultur- und somit auch Tourismusbezirk. Von den 5.700 Gastronomiebetrieben in ganz Wien, befinden sich insgesamt 770 Restaurants sowie 200 Kaffeehäuser alleine in unserem Bezirk. Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass sich alle Besucher, Bewohner, Angestellte, Arbeiter sowie ausnahmslos alle Touristen ausschließlich zu Fuß oder mit dem Fahrrad in unserem Bezirk bewegen“, erläutert der Klubobmann seine Bedenken.

Auch der Obmann der FPÖ Inneren Stadt, Dr. Markus Tschank, ist entsetzt über die rot-grünen Pläne, die auch noch vonseiten der ÖVP scheinbar bedingungslos unterstützt werden. „Das alles ist nichts weiter als ein Verrat an allen Autofahrern. Ein Verrat vonseiten der rot-grünen Stadtregierung und vonseiten des schwarzen Bezirksvorstehers“, beanstandet Tschank die Idee einer komplett autofreien Inneren Stadt.

„Ein Verkehrskonzept ohne Miteinbeziehung zumindest aller umliegenden, angrenzenden Bezirke macht ohnehin keinen Sinn und wird auch auf Dauer mit Sicherheit nicht funktionieren. Außerdem fehlt es hier an allen Ecken und Enden, denn es wurde weder an ein Garagen- noch an ein Lieferkonzept gedacht“, ergänzt der Klubobmann, Markus Platt.

„Hier sieht man wieder einmal, dass wir Freiheitliche das einzige Gegengewicht sind, denn wir stehen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner ein, ohne dabei gleichzeitig auf unsere ‚coronagebeutelten‘ Wirtschaftstreibenden zu vergessen“ schließt der Obmann, Dr. Markus Tschank.

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.