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22. Februar 2019

Zuletzt im 1. Bezirk - Aus der Sicht einer Bezirksrätin (KW 08)

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, Nach einigen Wochen Pause melde ich mich erneut bei Ihnen und hoffe, es geht Ihnen soweit gut. Das Jahr 2019 befindet sich nun bereits im zweiten durchaus ereignisreichen Monat und es gilt für mich, Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, zu berichten, was denn nun von unserer Seite bezüglich der brenzligen Themen in unserem Bezirk, unternommen wird.

Beginnen wir mit dem Brennpunkt „Alte Post“/Postgasse. Nach Beendigung der dreiwöchigen Testphase mit diversen Umleitungen und Sperren im Bereich der „Alten Post“/Postgasse, gab es erwartungsgemäß zahlreiche Beschwerden. Dass die Zufahrt über die Barbaragasse komplett gesperrt wurde und sogar die Polizeibeamten der Polizeistation „Laurenzerberg“ gezwungen waren ausschließlich über den Franz-Josefs-Kai  zuzufahren und auch andere Einsatzfahrzeuge wie Rettung, Feuerwehr, et cetera nicht mehr queren, geschweige denn zufahren konnten, erhitzte die Gemüter.  Doch unser VP-Bezirksvorsteher Figl lässt sich durch keinen Unmut (egal welcher Art) unserer Bewohnerinnen und Bewohner beirren. ER möchte das so, und naja, dann ist es eben auch so.

Die Umgestaltung der „Alten Post“/Postgasse samt großräumiger Umgebung möchte Figl - natürlich komplett uneigennützig - dem neuen Besitzer der „Alten Post“ überlassen. Ich frage Sie, liebe Bewohnerinnen und Bewohner, wie soll ein Bauvorhaben nach Beendigung der Umbauten gut werden und eine gute, runde Sache für die Bewohnerinnen und Bewohner sein, wenn genau diese eigentlich nichts mitzureden haben, weil irgendwelche privaten Immobilienspekulanten und Stiftungen über unsere Köpf hinweg unseren Bezirk nach ihrem Geschmack umgestalten?? - Und unser VP-Bezirksvorsteher, Figl, sagt auch noch „danke“. Es ist eigentlich eine Zumutung, was Ihnen - unseren Bewohnerinnen und Bewohnern - hier aufgezwungen wird.

Wir Freiheitliche der Inneren Stadt haben versucht - unter anderem durch diverse Anträge - dafür Sorge zu tragen, dass die Gestaltung der Straßen weiterhin der öffentlichen Hand obliegt und nicht willkürlich an den Bestbietenden vergeben wird. Leider sieht Bezirksvorsteher Figl das nicht so und ist den privaten Investoren auch noch dankbar, dass sie seinen Bezirk unter Eigenregie umbauen.

 

Ich kann Ihnen jedoch versprechen, dass wir Freiheitliche der Inneren Stadt nicht müde werden, dafür zu kämpfen, dass SIE - unsere Bewohnerinnen und Bewohner  - mitentscheiden können, wie es in unserem Bezirk aussehen soll.

Die ÖVP Innere Stadt hat eine Befragung nach Beendigung der Testphase in Aussicht gestellt. - Lassen wir uns überraschen, ob Bezirksvorsteher Figl wenigsten hier sein „Versprechen“ hält und auch einen dementsprechend großen Radius um die „Alte Post“/Postgasse befragen lässt.

Wir für unseren Teil werden uns weiterhin für unsere Bewohner einsetzen, denn wir stehen Ihnen, liebe Bewohnerinnen und Bewohnern, im Wort! Darauf können Sie sich verlassen!

 

Nun möchte ich Sie nicht länger vor dem Bildschirm halten. An solch schönen Tagen sollte man nicht nur vor dem Computer sitzen und sich ärgern! Gerne können Sie uns auch weiterhin Ihre Anregungen, Wünsche und Gedanken mailen, an markus.platt@fpoe-wien.at Sobald ein weiteres der brisanten Themen in unserem Bezirk aufpoppt, werde ich mich zeitnah wieder an Sie wenden und Ihnen berichten, was in unserem Bezirk - womöglich auch ohne Ihr Wissen - vor sich geht. - Und bis dahin vergessen Sie nicht - ein Lächeln hilft immer! VR

 

Ihre Bezirksrätin

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