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21. Jänner 2021

FP-Guggenbichler: Umgestaltung des „Gersthofer-Platzls“ im gestrigen Finanzausschuss mehrheitlich beschlossen

Wien (OTS) - Mit den Stimmen der Grünen und der Neos wurde im gestrigen Finanzausschuss die Finanzierung des Bezirksanteils (rund € 350.000.-) für den Umbau des „Gersthofer-Platzls“ sichergestellt, ein Großprojekt, welches mit finanzieller Unterstützung der Stadt Wien mit 750.000.- Euro budgetiert wurde.

Entsetzt zeigt sich der Freiheitliche Bezirksobmann, Gemeinderats-und Landtagsabgeordneter Ing. Guggenbichler, MSc, dass hierbei die direkte Demokratie durch Grün und Pink mit Füssen getreten wurde.

Trotz zweier mehrheitlich angenommener Anträge (FPÖ, SPÖ und ÖVP dafür, Grüne und Neos dagegen) zur Durchführung einer Bürgerbefragung im Dezember 2019 sowie einem Antrag im Dezember 2020 betreffend der Beteiligung der Währinger Bevölkerung an Großprojekten (von Grünen und Neos abgelehnt), peitscht die grüne Bezirksvorsteherin das von ihr als „alternativlos“ bezeichnete Umbauvorhaben ohne eine von FPÖ, SPÖ und ÖVP geforderte Bürgerbefragung durch.

Die FPÖ-Währing sah die Reduzierung der Fahrspur im Bereich des „Gersthofer-Platzls“ auf nur eine stets kritisch, wie der tägliche Stau auf der Gersthofer Straße zwischen Czartoryskigasse bis zur Währinger Straße beweist. Ebenso sei der geplante Wegfall der Fußgänger-Ampel, sowie eine weitere Fahrspurreduzierung im Bereich Gentzgasse/Gersthoferstraße „ein Irrwitz“.

„Die geplanten Maßnahmen führen zu vorprogrammierten Mega-Staus, einer unnötigen Umweltbelastung und zu einer Sicherheitsproblematik für alle Verkehrsteilnehmer“, konstatiert Guggenbichler.

Die Problematik sei nachweislich belegt durch den bereits bestehenden Verkehrsstau im Bereich Wattgasse, der Schmelz bis hin zum Grünen Berg Richtung Süden.

„Ausweichstrecken und Schleichwege werden durch große Teile Gersthofs sehr zum Ärger der Grätzel-Bewohner nicht ausbleiben“, prophezeit der Freiheitliche.

„Eine Verkehrsplanung, bei der durch den künstlich verursachten Stau auch die öffentlichen Verkehrsmittel ‚feststecken‘ werden, ist schlichtweg unvernünftig und klimaschädlich“, so Guggenbichler.

„Charakteristisch“ sei für Guggenbichler auch die offenkundige Einstellung der grünen Bezirksvorsteherin in sicherheitspolitischen Belangen: „Ein konkreter Antrag der FPÖ zur Verbesserung der Fußgänger-Querung vom „Billa“ zum „Anker“ im Bereich des Gersthofer-Platzls lehnte die grüne Bezirksvorsteherin Nossek ebenso ab.“

„Wir Währinger Freiheitlichen stehen für mehr Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, für eine Förderung des öffentlichen Verkehrs und für eine bessere Aufenthaltsqualität durch Baumpflanzungen. Insbesondere die Einbindung der Bevölkerung bei Großprojekten im Bezirk ist im Sinne der direkten Demokratie ein Muss“, so der freiheitliche Bezirksobmann Guggenbichler abschließend. (Schluss)

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